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Queere Power unterm Königsmantel - 1. CSD Göttingen 2019

Der 1. Göttinger Christopher Street Day (CSD) am 29. Juni 2019 übertraf mit 1.500 Teilnehmenden alle Erwartungen. Im Anschluss an die Demo eröffnete und begleitete ein tolles Moderationsteam die Kundgebung auf dem Wilhelmsplatz – darunter die Göttinger Drag Queen Renelopé Fauxwell. Die von zahlreichen Redner*innen vorgetragenen politischen Forderungen des CSD-Aktionsbündnisses zielten auf die Akzeptanz, Selbstbestimmung und Chancengleichheit von queeren Menschen. (Der Begriff „queer“ wird hier als Sammelbegriff genutzt für schwule, lesbische, bisexuelle, trans*, nichtbinäre, inter* und andere queere Personen.)

Inspiriert und angeschoben insbesondere durch Göttinger Schüler*innen reihte sich Göttingen im Jahr 2019 erstmals in die bunte Welt der CSDs ein. Im Veranstaltungsbündnis arbeiteten Menschen zwischen Jugend- und Rentenalter Hand in Hand. Genau 50 Jahre zuvor hatten in New York die Stonewall Riots stattgefunden, aus denen sich die weltweite Tradition der Christopher Street Days weiterentwickelte. Die jahrzehntelangen Kämpfe für Respekt und Gleichstellung sind noch immer nicht am Ziel – nicht in Deutschland und erst recht nicht in vielen anderen Teilen der Welt. Die gemeinsame Erfahrung großer Sichtbarkeit und Solidarität hat das Empowerment und die Zusammenarbeit der queeren Gruppen und Institutionen in Göttingen sehr gestärkt. 

Foto von Simone Kamin, Wilhelmsplatz Göttingen 2019 


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